190808_wunder1A_cropped

Kohle speichert

Pflanzenkohle ist ein hochporöses Material, das eine extrem große Oberfläche von mehr als 300 qm/g aufweisen kann. Das bedeutet, dass nur 10 Gramm die Oberfläche eines Fußballfeldes haben. Aufgrund der hohen Porosität vermag die Pflanzenkohle bis zur fünffachen Menge ihres Eigengewichtes an Wasser und den darin gelösten Nährstoffen aufzunehmen.

190808_wunder_1B_cropped

Kohle verwandelt

Sandige Böden können so in fruchtbarere Böden umgewandelt werden, was vor allem in vor Verwüstung bedrohten Gegenden ein wirkungsvoller Hebel sein kann. In Sand, durch den Wasser typischerweise sehr schnell dringt, verlangsamte Pflanzenkohle dessen Bewegung durchschnittlich um 92 Prozent.

190808_wunder1C_cropped

Kohle gibt

Pflanzenkohle besitzt weiterhin eine extrem hohe Anzahl von Austauschern für Nährstoffe. Dadurch ist sie nicht nur in der Lage Nährstoffe zu binden, sondern sie auch bedarfsgerecht wieder an die Pflanze abzugeben. Darüber hinaus kann Pflanzenkohle den pH-Wert des Bodens positiv beeinflussen, wodurch ein vorzügliches Milieu für Wurzel und Bodenleben entsteht.

190808_wunder2A_cropped

Höhere Erträge

Durch die Zugabe von Pflanzenkohle können Erträge deutlich gesteigert werden. Bei Feldversuchen konnten laut Hans-Peter Schmidt vom Ithaka-Institut Ertragssteigerungen von 335% beim Anbau von zB Kohl erzielt werden.

Grafik Wundererde steigert Erträge

… bei vielen Sorten

Auch andere Gemüse- und Getreidesorten zeigen je nach Boden und Nährstoffverfügbarkeit enorme Potentiale. So konnte in Tansania Agrarwissenschaftlerin Ariana Krause von ca. 400% Ertragssteigerungen im Maisanbau berichten. In Deutschland dokumentiere Prof. Dr. Kammann Steigerungen von 108 und 300%.

190808_Wunder_2C_cropped

… auf der ganzen Welt

Auch wenn die Ertragssteigerung nicht immer so hoch sein werden, kann Pflanzenkohle einen bedeutenden Beitrag zur globalen Nahrungsmittelsicherheit leisten.

190808_wunder_3A

Für unser Klima!

Unsere Pflanzenkohle wird aus Grünschnitt gewonnen. Mittels Pyrolyse lassen sich aus je 2 Tonnen Grünschnitt rund 1 Tonne CO2 dauerhaft der Atmosphäre entziehen. Alle Energieaufwendungen wie der Transport des Grüngutes, dessen Zerkleinerung, der Betrieb der Anlage sowie das Einbringen der Pflanzenkohle in den Boden sind dabei bereits berücksichtigt.

190808_wunder3B

CO2-Senke

Wie funktioniert dies? Das in Pflanzen gespeicherte CO2 wird normalerweise durch Verrottungsprozesse wieder in die Atmosphäre abgegeben. Durch die Verkohlung von Pflanzen wird das CO2 in Kohlenstoff umgewandelt. Bis Kohlenstoff wieder zu CO2 wird, vergehen mehrere tausend Jahre.

190808_wunder3C

Aktiviert den Boden

Pflanzenkohle leistet auch einen weiteren bedeutenden Beitrag dazu, den Klimawandel zu stoppen. Mehr Wasser, Oberfläche und ausgewogene Nährstoffversorgung fördern das Bodenleben. Durch diese Effekte der Pflanzenkohle kann das Bodenleben aktiver sein. So fördert ein günstiger pH-Wert zum Beispiel Regenwürmer und Mikroorganismen, die maßgeblich am Humusaufbau beteiligt sind.

190808_wunder3D

Fördert Humusbildung

Und Humus kann ein maßgeblicher Faktor im Kampf gegen den Klimawandel sein. 1 Tonne Humus enthält ca. 0,5 Tonnen Kohlenstoff, was wiederum ca. 1,8 Tonnen CO2 entspricht. Wenn es Gelingen sollte, den Humusanteil im Boden dauerhaft um 9 % zu erhöhen und rechnet dies alleine auf die 12 Mio. ha Ackerflächen in Deutschland um, können bis zu 108 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Dies entspricht ca. 11 % des gesamten CO2-Ausstosses Deutschlands.